Straf- und zivilrechtliche Risiken des StB

Die verschärften straf- und zivilrechtlichen Risiken bei der Bearbeitung der Mandate kennen

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Kursziele

  • StB als Täter der Steuerhinterziehung
  • leichtfertige Steuerverkürzung des StB
  • das Risiko der Verwirklichung von Insolvenzstraftaten
  • Risiko des StB bei Beantragung von Corona-Hilfen für den Mandanten
  • Mandatsniederlegung
  • zivilrechtliche Haftung des StB nach vorangegangenem strafrechtlichen Verhalten
  • Haftungsvoraussetzungen für zivilrechtliche Haftung des StB
  • Schadensberechnung bei nachfolgender zivilrechtlicher Haftung

Kursdetail

Neben den Gefahren für den Steuerberater im Hinblick auf die AO steigt in letzter Zeit auch das Risiko des Steuerberaters u.a. bei Insolvenzstraftaten (§§ 283 bis 283d StGB), soweit er sich nicht rechtzeitig von seinem Mandanten distanziert. Die Finanzverwaltung nimmt seit einigen Jahren auch Steuerberater in den Fokus ihrer strafrechtlichen Ermittlungen. Daher muss sich der Steuerberater bereits bei der Wahrnehmung des Mandats Gedanken machen, wo für ihn die

rote Linie verläuft, die er auf keinen Fall überschreiten darf. Aber auch die meis-ten Mandanten versuchen zunehmend, soweit es zum Steuerstrafverfahren kommt, die Verantwortung auf ihren Steuerberater zu verlagern und ihn, neben Dritten, auch zivilrechtlich in Anspruch zu nehmen.

Welche Themen werden behandelt?

Strafrechtliche Risiken für den Steuerberater

  • Abgrenzung StB als Täter i.S. § 14 Abs. 2 StGB
  • Abgrenzung Beihilfe des StB zur Tat § 27 StGB
  • Steuerhinterziehung –  Strafbarkeitsrisiko des  StB
  • Leichtfertige Steuerverkürzung durch den StB
  • Steuerhinterziehung durch den StB
  • Risiko von Insolvenzstraftaten
  • Strafrechtliche Risiken des StB im Zusammenhang mit Corona-Hilfen der Corona-Krise – Subventionsbetrug
  • Exkurs: Berufsrechtliche Folgen für den Steuerberater

Zivilrechtliche Risiken für den Steuerberater im Zusammenhang mit vo-rangegangenen strafrechtlichem Verhalten

  • Haftungsvoraussetzungen
  • Haftungsrisiko im Hinblick auf BGH-Urteil vom 26.01.2017, Az.: IX ZR 285/14
  • Haftung, „Regress“- und Schadensersatzpflicht des Steuerberaters für Strafen und Bußgelder wegen der Steuerhinterziehung eines Mandanten
  • Begrenzung von Ersatzansprüchen

Welche Lösungen für die Praxis werden angeboten? 

  • Für die Praxis werden Lösungsansätze vorgestellt, wie der Steuerberater rechtssicher selbst einschätzen kann, inwieweit er ein Mandat weiterbearbeitet oder das Mandatsverhältnis beendet.
  • Die Teilnehmer können die besprochenen Sachverhalte in der Praxis sicher anwenden und verlieren weniger Zeit bei der Bearbeitung derselben.
  • Die Teilnehmer sind in der Lage, zu erkennen, welche zivilrechtlichen Risiken sich aus vorangegangenem etwaigen strafrechtlichen Verhalten ergeben könnten.
  • Die Teilnehmer werden sensibilisiert zu erkennen, welche Mandate sie schon bei avisierten Beauftragung ablehnen bzw. diese sich während der Bearbeitung der Mandate strafrechtlich und damit auch zivilrechtlich schützen können, Beihilfe des StB zur Steuerhinterziehung.

Über den Referenten

Seit 2004 bin ich in der Insolvenzberatung und Insolvenzverwaltung tätig. Während dieser Zeit komme ich als Berater und Insolvenzverwalter unweigerlich neben dem Insolvenzrecht auch immer mit gesellschaftsrechtlichen und zunehmend strafrechtlichen Sachverhalten in Berührung. Mit der Tätigkeit als Referent habe ich die Möglichkeit, die dabei gesammelten Erfahrung weiterzugeben.

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